…gut so. Zumindest was Mainz angeht. Spiegel-Online schreibt dazu:
Knapp 100 Demonstranten drangen in den Landtag der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt ein, bemalten Wände, riefen Parolen und zogen dann wieder ab. Dabei wurde nach Angaben einer CDU-Sprecherin auch die Fotoausstellung “20 Jahre friedliche Revolution” der Fraktion zum Volksaufstand in der DDR beschädigt.
Schön und gut, dass da Leute ihren Unmut bekunden, aber doch nicht so… gerade Studenten sollten sich doch auf angemessenere Mittel beschränken können. Genauso wundert mich allerdings die Schavansche Aussage
Der Bologna-Prozess sei “alternativlos” und biete viele Chancen.
Sie ist doch Politikerin und deshalb mit einem Heer von Wortverdrehen ausgestattet, das nur darauf wartet, Fehler im Bologna-Vertrag zu finden, die eine Alternative ermöglichen würden?
Und sind das solche Chancen, wie nicht-ins-Ausland-können-weil-nur-6-Semester-Bachelor? Oder mit-50%-Wahrscheinlichkeit-als-Student-schon-psychologische-Beratung-in-Anspruch-nehmen? Hooray!
Wenigstens findet sich im SPAM noch ein made-my-day…
“Nach meiner Ansicht sind die Studentenproteste zum Teil gestrig, aber veröffentlichen Sie das bitte erst morgen.”
… sowas geistert zur Zeit durchdieBlogs. Um mal zu zeigen, wie sich das aussehen könnte, hab ich GIMP ein wenig bemüht und muss sagen – so schlecht wär das noch nichtmal
Sitzverteilung Bundestagswahlen 2005 ohne die SPD
Wahlergebnisse Erststimmen Bundestagswahlen 2005 ohne die SPD
Wahlergebnisse Zweitstimmen Bundestagswahlen 2005 ohne die SPD
Was man nicht alles findet in den Tiefen der Interboards… Das schönste Extrakt von 4chan, was Problemlösung von Geeks für Geeks angeht ever! Und jeder will doch einfach nur den Kuchen haben… meine Lieblingslösung aus dem Planetquake-Forum übrigens die da:
Man hat’s ja schon mitgekrigt, dass die Briten spinnen. Ein Abgeordneter nach dem Anderen tritt zurück. Warum? Weil sie Steuergelder veruntreut haben.
Anders formuliert: Weil sie die Gelder, die ihnen die Bürger zur Verfügung gestellt haben, nicht in deren Sinne eingesetzt haben.
Anders formuliert: Weil sie etwas, was ihnen die Bürger übertragen haben, nicht mit Fürsorge behandelt haben.
Zurück nach Deutschland: Herr Wiefelspütz – seines Zeichens auch Abgeordneter – sagt da Sachen, die sich für mich anhören, als würde er seine Pflicht, in der Demokratie für diese dazusein, nicht wahren.
Anders formuliert: Als würde er die Demokratie, die ihm die Bürger zum Wahren übertragen haben, nicht mit Fürsorge behandeln.
Aber die Courage, zurückzutreten wird er wohl nicht haben…
Gerade in Twitter aufgesammelt und muss sagen: Besser als Fernsehen für den kleinen Durchhänger zwischendurch. Die restlichen Folgen werd ich dann wohl durchschauen.
Beim Durchblättern der Aprilausgabe von Technology Review hats mich in die Zukunft geschleudert. Da schreiben sie über den “Audi Snook”, eine Fahrerkabine, die auf einem Ball über die Straßen fegt – oder könnte, wenn es heute schon morgen wär.
Der Designer Tilmann Schlootz hat sich in seiner Diplomarbeit Gedanken gemacht, die ich auf jeden Fall gerne in die Tag umgesetzt habe will
Hach ich gebs zu, ich hab geschlampt. Zumindest was den Blog und den jetzigen Wahlmarathon angeht angeht, dafür war der Anfang vom Studium bisher durchaus erfolgversprechend.
Zum kommenden Wahlsonntag werd ich dann noch schnell ein Zitat los:
Die Parteien erhalten jährlich im Rahmen der staatlichen Teilfinanzierung (1) 0,70 Euro für jede für ihre jeweilige Liste abgegebene gültige Stimme (…)
Also geht wählen, ihr helft so denen, die ihr wählt.
Und wer sich jetzt fragt: “Was für Parteien treten denn eigentlich an? CDU, SPD, ääh… “, der sei hierrauf verwiesen. Auf europarl.de ist man sich ja zu fein, einfach so eine Tabelle zu veröffentlichen, es könnte am Ende ein unbequemes Ergebnis rauskommmen *hüstel*.
Es erscheint mir grotesk… in der Schule lernt man in den künstlerischen Fächern, dass es (unter anderem) Aufgabe der Kunst sei, deren Konsumenten auf etwas hinzuweisen. So weit so offen formuliert. Aber in letzter Zeit werden die Wege auf denen diese Hinweise zwischen Kunst, Betrachtern und dem Betrachtetem immer komplizierter zu lesen.
Es gibt da einmal Johannes Kreidler, der mit Kunst den Staat darauf hinweist, wie es um die Kunst steht, auf der anderen Seite das Zentrum für Politische Schönheit, das etwas tut, was den Staat dazu veranlasst, die Kunst, die etwas über den Staat sagt vom Kunst ausüben abzuhalten.
Verwirrend?
Vielleicht der Grund, warum ich meine Kunst gerne parallel zu Staat und Gesellschaft sehe.
So, endlich kann diese “out for maintenance”-Seite wieder weg. Nach ein paar Wochen designen und Plug-In-Integration mit Notepad++ (das ich an dieser Stelle nur empfehlen kann) gibts hier eine nicht mehr defaulte Version, mit der ich auch vernünftig arbeiten kann.
Das Theme ist im Wesentlichen ein abgeändertes Kubrik, die Grafiken dazu sind mit GIMP gebastelt.
So im Einzelnen hat diese Wordpress-Instanz jetzt:
Was es nicht hat, ist eine allgemeinverträgliche Darstellung von Kompositionen, da muss immer noch auf Sibelius Scorch zurückgegriffen werden. Ich stelle zwar gerne PDFs und Audiodateien online, aber Scorch zeigt die Partituren einfach schöner an. Wenn jemand eine Alternative kennt, immer her damit
Und nu kann ich mich weiter um’s Superwahljahr kümmern.